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Die "Brücke" nach Südamerika - Panama (6.1.2004-17.1.2004/ km 15.200 bis km 15.800)

   

Wir sind nach Panama gekommen, um die 150km-Lücke in der Pamamericana zu überwinden, den sogenannten "Darien-Gap". 1960 haben 8 Abenteurer den "Darien-Gap" durch weglosen Regenwald mit dem Auto bezwungen und dafür "nur" 5 Monate gebraucht. Wir und Suzi hätten dieses Abenteuer sicher auch gerne gemacht, haben aber leider zuwenig Zeit über (:-)) ).
Darum kam Suzi in einen Container und wurde wieder mal vorausgeschickt (diesmal nach Ecuador). Wir haben uns den "Darien-Gap" lieber von oben angeschaut und sind mit dem Flugzeug nachgekommen.
Dieser Gap in der Panamericana wird sicher noch länger bestehen bleiben, da die Panamesen befürchten, daß die "Bombenstimmung" (:-) ) in Kolumbien auf ihr Territorium übergreift, sollte die Straße zwischen Nord- und Südamerika fertiggestellt werden (versteht man irgendwie, oder ??).

Da wir für die Transportvorbereitung sowieso mehr als eine Woche brauchten, haben wir die Zeit auch genutzt, um uns Panama City und vor allem, das absolute Muß, den Panamakanal, mal genau anzusehen.
Wir haben die Zeit in Panama City wirklich genossen, weil wir in dieser Stadt wieder mal ein bißchen die "Zivilisation" einer westlichen Stadt genießen konnten (das merkt man erst, wenn man es länger nicht hat !!).

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Panama City ist die modernste und westlichste Stadt in Zentralamerika


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"Kroko" hat sich schon auf österreichisches Fleisch mit AMA-Gütesiegel gefreut (:-) )


Der Panamakanal

Der Panamakanal verbindet mit einer Länge von 80 km Atlantik und Pazifik und gilt als eine technische Meisterleistung. Nach einem erfolglosen Versuch der Franzosen, den Panamakanal auf Meereshöhe durchzubuddeln, haben die USA die Lizenz für den Bau des Kanals über den Isthmus von Panama gekauft. Bevor die Amerikaner 1904 jedoch zu bauen begonnen haben, wurde zuerst mal die Unabhängigkeit Panamas von Kolumbien besiegelt (siehe auch Special: Der Einfluss der USA in Lateinamerika).

Nach 10-jähriger Bauzeit wurde der Panamakanal mit 3 Schleusensystemen schließlich fertiggestellt. Jährlich passieren mehr als 13.000 Schiffe den Lago Gatun auf 95m über dem Meer und ersparen sich damit viele tausende Kilometer.
Wir waren auf jeden Fall ziemlich beeindruckt vom Panamakanal, vor allem, wenn man sieht wie 300m lange Frachtschiffe zentimetergenau durch die Schleusen durchmaneuvriert werden.

Aber nachdem wir ja nicht zum Vergnügen in Panama City sind, haben wir uns dann schließlich doch auf die Verschiffung von Suzi und die vielen netten und hilfsbereiten Beamten (:-) ) konzentriert.

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Die Brücke über den Panamakanal - die "Puente de las Americas"


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Miraflores-Locks (Schleusen) "in action"


Suzi muß ins Körbchen

Nach Erledigung aller Formalitäten war es am 13.1. endlich soweit: Unser Suzi mußte in sein Transportkistchen, sprich einen 20 Fuß-Container. Am 15.1. wurde Suzi auf die M/N Cap Ortegal verladen und ist durch den Panamakanal (der Verladehafen war kurioserweise Puerto Manzanillo auf der Atlantikseite Panamas) Richtung Ecuador losgedüst.
Suzi hat seine Verschiffung recht cool aufgenommen und es hat keine Probleme bei der Verabschiedung gegeben. Im Gegensatz zu Suzi waren wir allerdings ein bißchen traurig, daß wir 10 Tage unser "Baby" nicht sehen konnten, nachdem wir 5 Monate fast tagtäglich mit ihm unterwegs waren (aber Suzi hat es wahrscheinlich genossen, mal Zeit zum Ausspannen zu haben :-)) ).

Schlußendlich ist die komplette Verschiffung (Zoll, Polizei, Hafen, Verladung, etc.) recht problemlos verlaufen, was aber hauptsächlich an der Qualität unserer Spedition Panalpina gelegen ist (diese Firma kann man auf jeden Fall empfehlen).

Nachdem Suzi sicher verstaut war, sind wir noch 3 Tage in Panama City geblieben (Erholung nach dem Verlade-Streß :-)) ) und sind am 17.1. über San Jose nach Quito (Hauptstadt von Ecuador) geflogen.

Also Leute, bitte weiterblättern, damit Ihr seht, was uns so in Ecuador erwartet hat !!

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"Gegenverkehr" an der
Panamakanal-Uferstraße


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Ladearbeiter fixieren unser
"Baby" im Container


 

 

 

 
     

 

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