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Sonne, Burritos und jede Menge Chilli - Mexiko (12.9.2003-3.10.2003/ km 6.000 bis km 11.000)
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Irgendwie fühlten wir uns in Mexiko wie daheim: grünblinkende Ampeln; ein Peso entspricht ungefähr einem guten, alten Schilling; Semmeln, die wie zuhause schmecken (wieder mal Wurstsemmeln gefuttert).
Ansonsten kam uns alles sehr spanisch vor :-)) (logisch, unser Spanisch hat sich auf Essen bestellen und Zimmerpreis erfragen beschränkt, die Sprachschule kommt erst in Guatemala dran).
Was einem sofort auffällt, ist die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Leute. Hat man ein Problem ist sicher sofort einer da, der einem helfen will !!
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Hermosillo/ Sonora, Catedral de la Ascension
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4000 km "On the road"
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Als wir uns das erste Mal die Karte von Mexiko angesehen haben, waren wir uns einig: in einer Woche fahrt man da locker durch (unser eigentliches Ziel war ja Guatemala), dh 3 Wochen Auto-Versicherung für Mexiko müssen reichen. Als wir dann aber die ersten Kilometerangaben gesehen haben (von Nord nach Süd sind es unglaubliche 4000 km, Mexiko ist 2 Millionen km ² groß !!), war uns klar, dass unsere 3 Wochen hauptsächlich aus "On the road" bestehen werden.
Deshalb haben wir uns natürlich eine schöne Strecke ausgesucht, nämlich die MEX 15 und MEX 200 (Küstenstraßen am Pazifik).
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Campingplatz am Strand auf Baja California
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Traumstraße am Pazifik - die MEX 200
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Die zweite Hälfte der 4000 km Panamericana in Mexiko führt über die MEX 200, einer Straße, die durch Regenwaldgebiete führt, einsame Buchten und kleine Strandorte streift.
Eigentlich müßte man sich alleine für die MEX 200 einen Monat Zeit nehmen, um die wunderschönen Buchten und kleinen Dörfer ein bißchen genauer unter die Lupe nehmen zu können.
Das Bild rechts ist nur einer der vielen wunderbaren Ausblicke auf der MEX 200, wo wir gerne länger geblieben wären. Wir mußten leider immer viel zu schnell weiterfahren, aufgrund unserer ablaufenden Autoversicherung.
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MEX 200 bei Puerto Vallarta
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Hot and spicy
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Für die Männer und Frauen, die an keiner Chillischote vorbeigehen können, ohne mal kräftig abzubeißen, ist Mexiko das wahre Paradies. Chillis in allen Variationen sind an jeder Ecke zu haben und man wird eher komisch angeschaut, wenn man sich nicht mindestens einen Löffel davon auf seine Tacos oder Burritos auflädt.
Fast jedes Gericht in Mexiko kommt mit mindestens 5 Schüsseln mit Saucen (Chilli, Guacamole = Avocadosauce) und verschiedenen Gemüsen, das heißt essen ist noch richtige Arbeit beim Zusammenbasteln.
Nachdem unsere Geschmacksnerven auf dem Weg durch Mexiko immer tauber geworden sind, hoffen wir jedoch, daß die Krankenkasse eine Geschmacksnerven - Rehabilitation im Programm hat !!
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Strandrestaurant in einem kleinen Dorf vor Puerto Vallarta
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Die andere Seite der MEX 15 und MEX 200
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2000 km Autobahn und 2000 km "Bundesstraße" mit tausenden Schlaglöchern, jeder Menge Bremshügel (mit dem klingenden Namen "Topes", jedes Dorf braucht davon mindestens 3 Stück, und wir haben viele Dörfer durchquert), Militärkontrollen und verschiedenste Tiere (Kühe, Schweine, Esel, etc.) auf der Straße, haben uns und "Suzi" aber auch einiges abverlangt.
Wir waren daher einerseits recht froh, als wir nach 2 Wochen Autofahrt in Tapachula an der guatemaltekischen Grenze angekommen sind, aber andererseits beeindruckt von den wunderschönen Landschaften, die wir auf der Fahrt erlebt haben.
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"Strandhäuschen" am Pazifik
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Wie gehts der Natur in Mexiko ?
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Mexiko hat die typischen Probleme eines aufstrebenden Schwellenlandes: Industrie und Entwicklung haben Vorrang vor Naturschutz. So fließen jeden Tag hunderte Millionen Liter ungeklärter Abwässer über tote, stinkende Flüsse in die Karibik und den Pazifik, die Luft über Großstädten ist gesundheitsgefährdend
und von den ursprünglichen Urwaldgebieten ist nur mehr ein kleiner Teil übrig (an dessen Abholzung aber gerade gearbeitet wird).
Aber es gibt doch noch ein bißchen Natur. Mit Schutzgebieten versucht man, die vor allem für den Tourismus wichtigen Ökosysteme zu schützen. Teile davon durchquert auch die MEX 200, blühende Pflanzen am Strassenrand, Tiergeräusche überall und grün, wohin man auch schaut.
Darum haben wir den Eindruck (und auch Meinung) gewonnen, daß sanfter Tourismus der Natur und auch der, oft unterdrückten Lokalbevölkerung, in einem Entwicklungs- bzw. Schwellenland sehr viel helfen kann !!
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